Was ist derzeit nur los mit den Gebärmüttern?

In den letzten Wochen beschäftige ich mich sehr intensiv mit dem Gebärmutterfeld, da so viele Frauen in der letzten Zeit Kontakt mit mir aufgenommen haben, die Thematiken rund um ihre Gebärmutter und Blutung haben.

Natürlich ist immer individuell zu schauen, was bei den einzelnen Frauen hier im Vordergrund steht. Und doch muss es für mich einen übergeordneten Zusammenhang geben, wenn so viele Frauen hiervon aktuell betroffen sind!

In meinem letzten Text über die Gebärmutterweisheit habe ich ja kurz erklärt, dass hierbei nicht vergessen werden darf, dass wir immer auch in übergeordneten Zyklen eingebettet sind. In unseren eigenen Lebenszyklen, aber auch denen der Erde oder des Kosmos und unser Körper hier immer wieder mit reagieren wird, wenn sich auf einer anderen Ebene etwas verschiebt.

Das war schon immer so, da wir in meiner Wahrnehmung aber unseren natürlichen Zugang dazu verloren haben, ist aktuell die Verunsicherung so stark. Wir haben gelernt, dass ein „gesunder“ Zyklus regelmäßig ist. Wir haben es als junge Mädchen dagegen nicht gelernt, auf unsere Körper zu hören und sie deuten zu können. Oft haben wir sogar im Gegenteil eher weggedrückt durch die Einnahme von künstlichen Hormonen oder zumindest eingeschränkt durch die Benutzung von Tampons. Ansonsten bitte möglichst wenig Gedanken darüber und alle waren froh, wenn „die Tage“ wieder vorbei waren. Mal ganz ehrlich, so ging es doch den meisten von uns.

Dazu kam noch ein bisschen Schulwissen über den Zyklus: 28 Tage ist er lang, bereitet eine Schwangerschaft vor und läuft so und so ab. Punkt. Alles, was davon abweicht ist schon „nicht normal“.

Aber bitte vergesst nicht: jede von Euch ist anders. Ihr schlaft anders, habt einen anderen Biorhythmus, andere Vorlieben, andere Gaben. Ihr befindet Euch in unterschiedlichen Lebensphasen. Warum solltet Ihr da alle die ganze Zeit genau gleich bluten? Wir sind doch keine Maschinen!

In den letzten Jahren haben nun immer mehr Frauen begonnen, sich neu – oder überhaupt einmal – mit Ihrem Zyklus auseinanderzusetzen. Mega wertvoll, damit das einfach mal ins Bewusstsein kommen durfte. Und viele haben da schon festgestellt, dass sie anders „funktionieren“. Und begonnen, ihren Körper und ihre Bedürfnisse darin wahrzunehmen.

Für mich ist nun der Punkt gekommen, hier noch einen Schritt weiterzugehen, weil in meiner Wahrnehmung sich viele Frauen damit auch wie eine Art Gefängnis gebaut haben. Sie wissen genau, wie Ihr Zyklus abläuft, wann ihr Energieniveau wie ist und richten sich häufig danach (teils sehr extrem) auch aus.

Doch wir alle wissen: Gedanken schaffen Realitäten. Wenn ich glaube, dass mein Zyklus so oder so ist, dann wird er genau so sein. Aber vielleicht ist es ja gar nicht der natürliche, der JETZT dran wäre? Bloß weil etwas von dem abweicht, wie ich es kenne, heißt das doch nicht, dass es falsch ist.

Und das ist genau das, was aktuell passiert und hier kommen für mich 4 ganz arg spannende Dinge zusammen, weshalb so viele Gebärmütter im Augenblick so wahnsinnig stark reagieren.

  1. Die Wahrhaftigkeit

Seit Beginn des Jahres ist die Energie der Wahrhaftigkeit sehr stark. In diesem Jahr wird es darum gehen, dass alles, was nicht wahrhaftig ist, sich lösen und neu in die absolute Ausrichtung gehen darf. Wahrhaftig ist hier ganz wichtig zu unterscheiden von wahr. Für Dich kann das, was Du gerade (er-)lebst total WAHR sein, weil Du es eben aufgrund all Deiner Erfahrungen und Prägungen, als absolut real und genau so jetzt erlebst. Das heißt aber nicht, dass es auch wahrhaftig ist. Das ist wie eine tiefere Wahrheit. Absolut rein und unverfälscht. Für mich ist es die göttliche Ordnung.

Und um in diese Ordnung zurückzufinden, braucht es ein Aufbrechen oder Absterben der alten Struktur. Das heißt bei unserer Periode, dass alles, was wir bisher als wahr angenommen haben, auf den Prüfstand kommt, durcheinandergewirbelt wird, damit sich eine neue Ordnung bilden kann, die vielleicht noch freier ist. Noch mehr im Moment. Oder einfach anders als bisher. Es muss sich etwas verändern, damit wir überhaupt eine Chance haben, uns darüber bewusst zu werden.

Hier hilft es, gut selbst noch einmal zu überprüfen, ob alles, was im Zusammenhang mit Deinem Zyklus und Deinem Umgang damit steht, sich wirklich in Dir, im Herzen und noch besser im Schoß, ganz echt und stimmig anfühlt. Ob Du so damit umgehst, wie es Dir entspricht, oder ob Du Dinge tust, befolgst, glaubst, die Du von anderen übernommen hast. Und wenn ja, mutig weg damit!

 

  1. Kollektiver Geburtsprozess

Das ist der Punkt, der für mich aktuell am stärksten wirkt. Wir alle befinden uns derzeit in einem gewaltigen Geburtsprozess. Das resultiert für mich auf der Tatsache, dass alles in die Wahrhaftigkeit geht. Wahrhaftig sein heißt, dass ich mich voll in meiner Seelenessenz lebe. Mein ganzes Potential. Genauso wie ich gemeint bin. Wie ich BIN. Und das geschieht nicht von heute auf morgen. Es fordert in allen Lebensbereichen, die genaue oben beschriebene Überprüfung, wo ich tatsächlich schon lebe, wie es mir entspricht und wo ich noch Altes, Fremdes aufrechterhalte.

Dieser Prozess ist ein Übergang, eine Geburt. Das Neue ist vielleicht schon fühlbar, aber noch nicht richtig da, und doch ist klar, es geht nur noch der Weg nach vorne. Das Kind will raus. Deine Seele will wirklich auf die Erde geboren werden.

Und da dieser Prozess nun bei allen mehr oder weniger schnell oder intensiv abläuft, befinden wir uns natürlich auch kollektiv in diesem Geburtsprozess.

Wenn jeder beginnt, sich (neu) zu leben, bedarf es eben auch vielleicht anderer gesellschaftlicher, sozialer oder ökonomischer Strukturen.

Also braucht es genau auch hier dieses Aufbrechen von Altem, das Durcheianderschütteln, das Hinterfragen oder einfach Aufzeigen, was nicht mehr passt oder wo wir uns verrannt haben.

Und genau da stecken wir nun aktuell aber so was von drin! Die „Corona-Krise“ zeigt uns in quasi jedem Lebensbereich auf, wo wir dringend ein Umdenken benötigen.

Eine Kollegin hat heute so schön auf facebook gepostet: „Was wäre wenn…? … die Welt und die Menschheit nicht im Chaos versinkt, sondern mitten im Geburtskanal stecken würde?“

Ich fühle das selbst genau auch so schon seit einigen Wochen, bevor es auf der Welt so sichtbar wurde. Aktuell habe ich das Gefühl, dass wir in dieser Geburt ungefähr bei Muttermund 8 cm stehen.

Die sogenannte Übergangsphase. Die oft als die kritische Phase unter der Geburt angesehen wird.

Und ich denke die meisten Frauen, die bereits geboren haben, kennen diesen Punkt. Es ist dann, wenn Frau oft sehr konfrontiert wird mit ihren Gefühlen. Ängste – ja manchmal Todesängste, weil es zu arg, zu lang zu schmerzvoll ist. Ohnmacht, Erschöpfung. Oft auch Wut, warum das so fies sein muss. Manche fangen an, ihre Partner zu beschimpfen und andere geraten in eine völlige Ohnmacht. Zweifel. Das Gefühl es nicht zu schaffen. Oder ich persönlich habe da beim 2. Kind gesagt, dass ich jetzt nach Hause gehe, weil ich heute keinen Bock habe auf diesen Sch…

Aber natürlich, das geht nicht, einfach nach Hause zu gehen. Die Augen zu verschließen. Das Kindchen drückt jetzt schon ordentlich, und doch ist der Weg noch nicht frei. Es gibt kein Weg mehr zurück und alle Fragen, ob das wirklich eine so gute Idee war oder ob man das überhaupt schafft, eine gute Mutter (oder überhaupt eine) zu sein, sind jetzt zu spät.

Das Kind wird früher oder später geboren werden.

In diesem Moment braucht es einen vertrauten Raum, Zuwendung, Ruhe und atmen. Immer wieder Atmen. Gutes Zureden, ohne der Frau das, was sie gerade durchlebt, ausreden zu wollen. Sie ernst darin nehmen und doch immer wieder an die eigene Kraft erinnern und sie so durch diese Phase begleiten. Mit Vertrauen und Zuversicht. Der Frau ihren Raum lassen und im Kontakt mit ihr bleiben. Und in dem Moment, wo sie hier wieder ins Vertrauen findet, in ihre Kraft, wenn sie dem begegnen konnte, was sich gezeigt hat und sich ihm hingeben konnte und darin gehalten gefühlt hat, dann wird sich ihr Körper öffnen und das Kind kann geboren werden. Dann verlässt sie diesen Raum dazwischen.

Und genau in diesem Raum dazwischen befinden wir uns – eine jede vielleicht an einer etwas unterschiedlichen Stelle und bei einer jeden wird es ganz einzigartig ablaufen. So wie jede Geburt es eben auch tut.

Insofern ist es eigentlich mega wertvoll, dass uns das Leben gerade diese Auszeit beschert. Dieses Innehalten. Keine Frau kann gebären, wenn um sie der Bär tobt und sie selbst die Geburt zwischen 2 Termine quetschen muss. Es braucht Ruhe, es braucht Rückzug. Es braucht wirklich im Kontakt mich sich selbst zu sein. Und das wird uns gerade gegeben.

Was vielen von uns vielleicht fehlt, ist die Begleitung, der man sich anvertrauen kann und die einen sicher durch diese Phase bringen wird.

Vielleicht weil Du allein bist oder auch, weil es Dir schwerfällt, Dich anzuvertrauen oder Hilfe anzunehmen. Jetzt ist der Moment, das zu ändern.

Ich mag Dich wirklich bitten, Dir jetzt Menschen zu suchen, die Dir guttun. Eine physische Quarantäne heißt nicht abgeschnitten zu sein. Wir sind alle verbunden und gerade jetzt sind viele Menschen sehr füreinander da. Also vertraut Euch einander an. Sprecht miteinander. Sei als Mama jetzt für Deine Kinder da und umgekehrt erinnere Dich, wie es war, als Du sie geboren hast. Nutze es, um vielleicht auch zu Deinem Partner eine neue Ebene finden und aufbauen zu können. Vielleicht ist es eine Freundin oder jemand ganz anderes, der Dir jetzt zur Seite stehen kann… Du bist nicht allein: wir alle gehen hier hindurch und so können wir diese Erfahrung teilen und andere teilhaben lassen.

Und vor allem vertraue Deiner Kraft und Intuition. Glaube an Dich und diesen Prozess. Du und Dein Körper wissen, wie das geht! Gebe Dich hin und vergiss nicht: das Kind wird geboren werden. Du schaffst das!

 

Deine Gebärmutter schafft das. Sie arbeitet bereits längst daran. Vielleicht bist Du noch eher in der Schwangerschaft und die Blutung bleibt aus, vielleicht mitten in den Wehen und Du spürst die Schmerzen. Vielleicht ist die erste Welle schon durch und Du blutest wie im Wochenfluss. Ich bitte Dich, es einfach mal anzunehmen, was jetzt da ist.

(so jetzt noch der Hinweis: ich bin kein Arzt und es ist ausschließlich meine Wahrnehmung. Wenn es Dich aktuell verunsichert oder ängstigt, was in Deiner Gebärmutter abläuft, lass es bitte vom Arzt abklären. Weil Angst hindert Dich auch am entspannten Umgang mit dieser Situation).

 

  1. Kollektive Menopause

Hä??? Wie passt das jetzt zusammen? Eben schreibt sie von Geburt und jetzt von Menopause?

Ich versuche das mal zu erklären, ist jetzt aber sicher der spirituellste Teil der Geschichte.

Diese Geburt, die hier bevorsteht, bedeutet einen enormen Wandel in unserem Bewusstsein. Jeder einzelne erfährt eine deutlich stärkere Anbindung an seine Seele und wird dadurch vermutlich auch eine stärkere Wahrnehmung haben und ein offeneres, höheres Bewusstsein. Immer wieder spricht man vom Aufstieg oder der Einheit. Was ist das nun? Und vor allem, was hat das mit der Gebärmutter zu tun?

Diese Geburt in das höhere Bewusstsein wird uns in die Einheit führen. Durch dieses Bewusstsein werden wir die Verbundenheit alles Seins (besser) wahrnehmen können und uns wieder als Teil das Großen Ganzen fühlen. Wir sind ein Teil der Einheit und damit sind wir DIE Einheit. Eine Freundin meinte neulich so schön: „ Die Anderen gibt’s nicht“ und meinte damit, dass wir immer, wenn wir „die Anderen“ als Erklärung, Schuldige oder sonst etwas hervorholen uns eigentlich selbst betrügen, weil wir damit diesen Teil in uns abgeben.

Wenn uns das wirklich bewusst wird, werden wir beginnen, in eine andere Beziehung zu den Menschen zu gehen. Denn jede Begegnung ist dann eine Begegnung mit uns selbst. So kann sich Friede und Wertschätzung und Liebe beginnen auszubreiten. Wenn ich davor durch den Prozess gegangen bin, mich selbst als so wertvoll zu erkennen (das ist der Geburtsprozess, dieses Wunder Mensch, das so ein Baby ist).

In diesem Moment enden in uns unsere inneren Kämpfe, wir erkennen unsere Gaben und unsere Stärken (an) und wir erkennen, dass wir alles sind. Licht und dunkel, männlich und weiblich. Alles ist in uns und wir dürfen es beginnen, in uns zu vereinen und befreit einzusetzen. Daraus im Miteinander zu kreieren und die Pole zu verbinden. Ihr wisst es ganz praktisch: verbinde ich die Pole einer Batterie, entsteht daraus Energie. Indem wir in uns die Pole zur Einheit führen, sie in uns verbinden, fließt (unsere) Energie.

 

Kollektiv liegt hinter uns nun eine lange Zeit, wo wir sehr diese Dualität durchwandert haben. Jeder Einzelne und auch in unseren Gesellschaftsstrukturen. Wir haben alle alles erlebt. Das Lichte und das Dunkle, das Patriarchat, aber auch das Matriarchat. Jeder von uns war ziemlich sicher in jeder Rolle mal unterwegs und es gibt nichts, das wir nicht erlebt haben.

 

Und hier möchte ich jetzt die Verbindung zu unserer Gebärmutter herstellen und kurz beginnen zu erklären, was die eigentlich macht – Monat für Monat. Die meisten sagen nun wahrscheinlich, dass sie sich immer wieder auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereitet und dass das der Hauptgrund ist, weshalb Frau blutet. Für mich ist das tatsächlich nur ein winzig kleiner Aspekt davon. Was tatsächlich passiert ist, dass die Jahre als blutende Frau ein gigantisches Lernprogramm sind! Monat für Monat bewegen wir uns innerhalb des Zyklus durch die einzelnen Phasen und haben so die Chance, unser Leben von allen Seiten zu betrachten. Immer eine neue Perspektive darauf zu gewinnen. Und Monat für Monat halten wir in der Phase vor der Blutung inne und halten Rückschau. Wir kommen hier mit allem in Kontakt, was sich nicht stimmig anfühlt, was verabschiedet werden darf, verändert werden darf und wenn wir uns einlassen, können wir dann in der nächsten Phase wirklich entSCHEIDEN, was wir in die nächste Runde mitnehmen und was wir mit der Blutung loslassen. Im Idealfall bewegen wir uns so spiralförmig Runde für Runde nach oben. Können immer tiefer verstehen, entfachen unsere innere Weisheit und bringen ins immer mehr in unseren ureigenen Selbstausdruck.

 

Wenn eine Frau nun in der Menopause aufhört zu bluten, ist sie all diese Zyklen durchwandert und hat die Spirale immer weiter durchschritten, bis sie nun alle Erfahrungen gemacht und integriert hat. In diesem Moment wird sie zur alten Weisen. Das heißt sie hat einen Bewusstseinssprung gemacht und kann auf das in ihr eröffnete Wissen zugreifen. Sie hat in diesem Moment die Pole in sich verbunden und kann daher aus dem Rhythmus der weiblichen Zyklen hinaustreten.

Es ist also genau das Gegenteil dessen, was die Gesellschaft daraus gemacht hat. Viele Frauen fühlen sich jetzt eher unnütz, verdörrt und alt – gemeint ist dieser Moment aber als KRÖNUNG!

Jetzt ist die Frau in ihrer eigentlichen Kraft und Stärke, denn sie handelt aus ihrer Weisheit heraus und kann halten, weil sie weiß wer sie ist.

Da wir das aber so wenig anerkennen und leider auch vorher diesem natürlichen Prozess, diese Zyklen zu durchlaufen so wenig Raum gegeben haben und uns so nicht auf der Spirale immer weiter nach oben geschraubt haben, sondern eher einfach immer im Kreis gefahren sind, kommt es bei vielen Frauen in dieser Phase zu Beschwerden. Alles, was jetzt noch erkannt werden mag, alles, was sie davon abhält, wirklich ihr authentischen Sein zu leben, kommt jetzt auf den Tisch. Alle Wunden, die noch nicht geheilt wurden, möchten jetzt Zuwendung.

 

Und hier mache ich den Bogen zurück zum Kollektiv – zur kollektiven Menopause. Wir haben als Menschheit jetzt alle Zyklen durchlaufen, haben alles erfahren und integriert. Wir sind bereit, jetzt kollektiv diesen Bewusstseinssprung zur Alten Weisen zu machen. Unserer Krönung entgegenzugehen.

Die Pole in uns zu verbinden.

Und das wird geschehen, wenn die oben beschriebene Geburt vollständig abgeschlossen ist und das „Baby“ – wenn jeder einzelne voll – da ist. Davor gilt es jetzt aber noch diese „Wechseljahrsbeschwerden“ anzunehmen, was heißt, den Wechsel anzunehmen. Dinge abzuschließen und in Frieden zu führen, die in uns rumoren. Vor allem aber all das in uns freizulegen, was nicht unser eigener Ausdruck ist. Unser wahres Selbst. Und so kann auch dieser Prozess sich ganz physisch in Deinen Zyklen abbilden, obwohl Du vielleicht eigentlich noch viel zu jung für diese Wandlung in Deinem Körper bist. Du bist aber Teil dieses Feldes und Deine Gebärmutter arbeitet eben auch auf dieser Ebene mit.

Und je schneller, freudvoller und dankbarer wir hier hindurchgehen, umso leichter wird es gehen. Jetzt dürfen die Dinge in Heilung gehen, die wir so lange vermieden und gefürchetet haben. Auch hier werden wir hindurch müssen, damit dieser Prozess abgeschlossen werden kann und um diese Krönung zu erfahren. Und auch hier unterstützt die aktuelle „Krise“ enorm. Mal ganz vom Namen abgesehen: „Corona“ = Die Krone.

Doch dann liegt vor uns liegt eine Zeit des (inneren) Friedens.  Und nach dem sehnen sich sicher die meisten in ihren Herzen.

 

  1. Die Wandlerin

Einer meiner liebevollen Namen für meine Gebärmutter ist „die Wandlerin“. Und wer, wenn nicht sie ist jetzt bestens gerüstet, uns durch diese Zeit des Wandels zu führen? Dieser konkrete gesellschaftliche und persönliche Wandel, der nun sicher anstehen wird. Dass das Leben nicht genauso weiterlaufen wird und kann, wie vor der Krise, dürfte den meisten von uns bewusst sein. Aber eben auch übergeordnet die „Zeitenwende“, die davon nicht zu trennen ist.

Die Gebärmutter ist ein solch gewaltiges Transformationsorgan, wie ich im letzten Abschnitt ja schon ein wenig angedeutet habe.

Hier möchte ich es aber wirklich noch mal bewusst machen, was sie leistet:

  • sie trägt das Wissen in sich, aus Geist Materie zu machen

So wandelt sie das empfangene Seelenlicht dort im Mutterbauch in den neun Monaten einer Schwangerschaft zu einem neuen Menschenwunder. Genauso unterstützt sie aber auch jedes Projekt, jede Idee, die bis zu ihr hinabgesunken ist. Nährt sie, stärkt sie, bis sie in die Welt gebracht oder geboren werden kann und dort ganz konkrete Formen annimmt.

  • Sie trägt das Wissen von Schöpfung und Einheit in sich

Aus einem männlichen Samen und einem weiblichen Ei entsteht neues Leben. Sie weiß, wie die Pole der Batterie verbunden werden müssen, so dass Energie entsteht, Leben entsteht. Nicht nur während einer Schwangerschaft, sondern immerwährend. Viele Male am Tag. Bei allem, wie Du Dich in der Welt ausdrückst.

  • Sie trägt das Wissen unserer Reinheit

Und das ganz körperlich. Zyklus für Zyklus durchwandert sie unser Energiesystem und unseren Körper, um uns während der Blutung von all dem zu befreien und zu reinigen, was uns nicht mehr dient. Damit hält sie uns rein und frei und erlaubt uns, immer wieder neu kraftvoll loszugehen. Und so reinigt sie uns auch von allem, was nicht zu uns gehört und verhilft uns, wie oben beschrieben, ganz in unserer Seelenenergie und Wahrhaftigkeit zu leben. Unseren ganz reinen unversehrten Kern zu leben.

  • Sie trägt das Wissen zu halten

Über unsere Gebärmutter haben wir die Kraft zu halten. Andere zu halten. So wie die Frau während der Schwangerschaft ganz körperlich ein ganzes schwerers Baby in ihrer Gebärmutter halten kann, geborgen halten kann, so kann die Frau auch energetisch halten. Ihre Kinder, ihre Familie und gemeinsam mit anderen Frauen die Gesellschaft. Sie sind einfach da, geben Raum und halten. Ohne Bewertung, lieben und vertrauen sie. Lassen frei und los und doch sind sie da, wenn der Halt gebraucht wird. Gerade jetzt brauchen wir diese Qualität so sehr. Frauen, die jetzt da sind, die stehen bleiben im Chaos. Die ihren Halt und ihre Liebe, ihr Vertrauen, in die Welt fließen lassen, damit die ganze Menschheit sicher durch diese besondere Zeit getragen werden kann.

Ihr sehr, das alles sind Qualitäten, die uns im Augenblick ganz besonders dienen. Unsere Befreiung, unsere Reinheit, unser Halt und das Gebären unseres Potentials, um dann unsere Visionen uns Träume hier auf der Erde zu manifestieren.

Um dann, nach der Krise, die Gesellschaft aufbauen zu können, die uns als Menschheit dient, die wertschätzt und unterstützt und vor allem in der ein jeder SEIN kann, wie er IST. In der ich SEIN kann. Eine Gesellschaft, die die Königin ehrt. Und in der auch das männliche seinen ebenbürtigen Platz einnehmen kann, der ihm gebührt. So dass Co-Kreation entstehen kann. Einheit.

Und um das zu leisten, braucht unsere Gebärmutter jetzt vielleicht auch die Phase der eigenen Reinigung und Aktivierung. Dass all das, was in ihr festgehalten wurde, sich lösen darf. Dass sie sich nun selbsterst mal reinigt. Und vielleicht braucht sie genau jetzt die verständnisvolle Begleitung, die sie durch diese Phase des Übergangs, des Chaos begleitet. Dass wir uns ihrer bewusst werden. Ihres Potentials bewusst werden. Dass wir beginnen, MIT ihr zu arbeiten. Sie bewusst einzubeziehen. Und so kannst Du vielleicht nicht nur zur Begleiterin Deiner Gebärmutter werden, sondern Deine Gebärmutter auch die treue Seele an Deiner Seite, die Dich durch diesen Wandel führt, wenn Du gerade am liebsten sagen würdest: „Ich geh dann mal…“.

Denn sie, die Gebärmutter, sie ist bereits die Alte Weise.

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